Ausdruck der Besorgnis

Veröffentlicht am 14.03.2018 in Pressemitteilungen

Überrascht und enttäuscht zeigten sich die Kreis-SPD und auch die beiden Abgeordneten aus Bund und Land, Gabriele Katzmarek und Ernst Kopp, über den medialen Schlagabtausch hinsichtlich der Bühler Krankenhaus-Resolution.

„Wir haben die Resolution als Ausdruck der Besorgnis der Bühler Kommunalpolitiker verstanden und können diese gut nachvollziehen“, so die Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek.

Jonas Weber als Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion ergänzte:

„Dass wir fortwährend einen Spagat hinlegen müssen zwischen unserem Anliegen einer wohnortnahen und qualitativ hochwertigen Versorgung und den ökonomischen Bedingungen, ist schon länger ein Thema. Wir sind bestrebt, hier gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um für alle Betroffenen die bestmögliche Lösung zu bekommen.“

 

Da sei es wenig hilfreich, wenn die aus Besorgnis und Verantwortungsgefühl formulierte und einstimmig beschlossene Resolution zum medialen parteipolitischen Zankapfel werde, so Ernst Kopp und gebrauchte deutliche Worte:

„Was sollen denn die Patientinnen und Patienten aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum Mittelbaden denken, wenn dadurch vom Wesentlichen abgelenkt wird? Vertrauen in die Politik gewinnt man dadurch nicht.“

 

Eigentlich wollen ja alle dasselbe, so die Schlussfolgerung der Sozialdemokraten. Also sollten sich auch alle auf der jeweiligen politischen Ebene - Kreis, Land und Bund – weiterhin nachdrücklich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen einsetzen.

Die Kreis-SPD werde eine eigene Klausur zu dem Thema Klinikum Mittelbaden durchführen, so der Kreisvorsitzende Jonas Weber.

 

 

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Drucksache 16/923 PFC

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